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Infotafeln


Tradition und Tourismus

Stephan Solomon, Manfred Rings (Heimatverein Hardenburg)

Der Heimatverein Hardenburg e.V. stellt in Hardenburg Infotafeln an geschichtlich relevanten Orten auf – und verbindet so geschickt Tradition und Tourismus.

„Die Infotafeln sind für uns ein sinnvoller Weg, Geschichtsverbundenheit zu zeigen und gleichzeitig für Wanderer und Gäste einen interessanten Anlaufpunkt zu bieten“ betont der erste Vorsitzende des Heimatverein Hardenburg, Manfred Rings. Dass in den Reihen des Heimatvereins ein aktiver Grafikgestalter Mitglied ist, hat sich mehr als einmal für den Verein als Glücksfall erwiesen: „Das sind nicht einfach nur Informationstafeln, dass sind attraktive Anlaufpunkte auf professionellem Grafikniveau“ freut sich auch der Pressesprecher des Heimatvereins, Stephan Solomon. 
Die Infotafeln sind laut Vorstand des Heimatverein Hardenburg Teil eines Gesamtkonzeptes: Mit dem Projekt Rundwanderwege hat der Verein im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro Bad Dürkheim drei Rundwanderwege um Hardenburg herum auf den Weg gebracht. Dabei wurden neben der Kennzeichnungspflege auch Sitzbänke an markanten Stellen ergänzt. Und genau diese markanten Stellen erhalten jetzt den letzten Schliff – durch Hinweistafeln, auf denen Historisches, Wissens- und Sehenswertes aus der Hardenburger Geschichte zu lesen ist.
Der Ehrenvorsitzende Reinhold Höhn hat federführend die Arbeit zu den Texten übernommen. Er hat gemeinsam mit dem Vorstand historische Informationen zusammengetragen und in kurze Texte gefasst. So kann der interessierte Wanderer z.B. am Nonnenfelsen erfahren, dass sich dort einst eine zur Hardenburg gehörende Vorburg befand, die zur Kontrolle der Straße durch das Isenachtal diente. Der Name selbst ist auf eine romantische Sage zurückzuführen – und diese Sage kann natürlich auf der Tafel nachgelesen werden. Informationstafeln sind in diesem Jahr bereits am Nonnenfelsen, am Aufgang zur Hardenburg und am alten Rathaus angebracht worden – weitere werden in den kommenden Jahren folgen.


 

Infotafel Nonnenfelsblick

Ehemalige Vorburg der leiningischen Hardenburg zur Beherrschung der Straße durch das Isenachtal. Der Sachlage nach im pfälzischen Erbfolgekrieg im Jahr 1692 von französischen Soldaten zerstört. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhält die Vorburg aufgrund einer romantischen Sage den Namen Nonnenfels.

Waldfest Gedenktafel -Erinnerung an bürgerlichen Germeinsinn-

 Am Aufgang zur Hardenburg wurde die erste Infotafel aufgestellt 

 

Infotafel altes Telegraphenamt

 


Königliche Postagentur -Telegraphen- und Telefonstation- in Hardenburg 

Bereits im Jahre 1897 wurde in Hardenburg, das zu dieser Zeit ca. 630 Einwohner hatte, eine eigene königliche Poststelle eröffnet.Damit war die Bevölkerung nicht mehr abgeschnitten von der modernen Kommunikation. Auf die weltweite Erreichbarkeit via Telefon und Telegraphen wurde in einem Reiseführer von 1902 besonders hingewiesen.


Infotafel Forstamt Bad Dürkheim



Das Forsthaus wurde 1855/56 als Hardenburger Forsthaus erbaut.
Das Forstamt Bad Dürkheim liegt mit einer Fläche von 21.000 Hektar genau am Scharnier zwischen dem Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald im Westen und der Metropolregion Rhein-Neckar im Osten.
Zentrale Orte im Forstamtsbereich sind Bad Dürkheim, Grünstadt und Haßloch. 

Infotafel „Ehemaliges Schulhaus“



 
Das ehem. Schulhaus wurde 1910/1011 als Volksschule mit zwei Lehrerdienst-wohnungen erbaut. Zur Finanzierung wurde das von den Bürgern gespendete Geld aus dem 1865 gewonnenen Waldprozess verwendet. Im Keller wurde später ein Volksbad eingerichtet. Erst 1925 wurde die Schule mit einer Dampfheizung ausgestattet.

Im Jahr 1976 wurde die Schule geschlossen und  ab 30.08.1976 als Kindergarten genutzt. Als  Kindertagesstätte wird die Einrichtung seit Januar 2004 betrieben.

Seit dem 4. Juli 2009 darf die Einrichtung die Bezeichnung "Haus der kleinen Forscher" tragen. 


Infotafel "Altes Rathaus"


Das Gebäude wurde 1855 erbaut und bis 1910 als Schulhaus genutzt. Der wunderschöne Glockenturm mit Uhrwerk wurde 1900 nachträglich errichtet. Mit dem Bau  einer neuen Schule –heutige Kindertagesstätte- diente das Gebäude von 1911 bis 1969 als Rathaus der Gemeinde.

Nach der Eingemeindung von Hardenburg nach Bad Dürkheim wurde das Gebäude nicht mehr als Verwaltungsgebäude benötigt und an Familie Josef Niepel verkauft und liebevoll in den heutigen Zustand gebracht.

Bis zum heutigen Tag wird das Uhrwerk, welches im Wohnzimmer angeordnet ist und mittels Gestänge die Zeiger der Uhr im Glockenturm antreibt, von Familie Niepel  betreut und gewartet.

Das „Alte Rathaus“ liegt in der Denkmalschutzzone der Schloss- und Festungsruine Hardenburg.