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Skulpturen-Brunnen


Ziegengruppe (2005)

Theo Rörig, Hettenleidelheim

 

Schon unzählige Male hat Theo Rörig Fragen zu seiner Person und seinen Arbeiten beantwortet. Zur Profession des Bildhauers „zwang“ ihn der Wille seiner Eltern, in deren Betonwerksteinbetrieb ein Bildhauer ersetzt werden sollte. Noch heute fertigt er Arbeiten für Grabstätten, doch die freie künstlerische Gestaltung von Plastiken, Kleinplastiken aus Bronze und von größeren Skulpturen aus Stein hat zu seiner großen Bekanntheit geführt. Um den Stein kennenzulernen ist er nach seinem Studium auf Wanderschaft gegangen, in guter Handwerkertradition. Ist Theo Rörig nun vielleicht eher eine Kunsthandwerker? Er hat diese Frage selbst so beantwortet: „Ich halte es mit Walter Gropius, der gesagt hat: Die Kunst ist die Krönung des handwerklichen Schaffens. Ich betrachte meine Arbeit ohnehin nicht als Kunst. Ob das Kunst ist, das muss ich dem Urteil anderer überlassen.“

In der Geborgenheit der Familie und der Dorfgemeinschaft fühlt sich Rörig wohl. Das Dorfleben ist ständiger Quell für Beobachtungen.

Darum lag es nah, dass der Heimatverein Hardenburg e.V. die beiden Bronzeziegen gerade bei diesem Künstler in Auftrag gab. Die Geiß mit Zicklein soll an die Ziegenhaltung im Dorf erinnern.

An Rörigs Vielseitigkeit dürfen sich die Betrachter im Stadtteil Hardenburg zweimal erfreuen.








Gänse (1996) 

Theo Rörig, Hettenleidelheim
Für den Gänseplatz, die Urzelle Hardenburgs, wie die Anwohner den Ort nennen, da dort die ersten Häuser gestanden hätten, schuf der Bildhauer Theo Rörig die beiden Gänse aus Bronze. Das Werk, finanziert durch Spenden aus der Bevölkerung, hatte der Heimatverein Hardenburg in Auftrag gegeben.

Theo Rörig ist vielseitig. Er lässt sich weder im Material noch in der Form festlegen. Gerne drückt er in seinem Schaffen Nähe zur Natur aus. Bei der Übergabe begründete der Künstler die lebensechte Darstellung der beiden Unikate so: „Ich bin, im Gegensatz zu manchen Kunstkritikern, der Auffassung, dass Abstraktes und Figürliches durchaus von der gleichen Hand kommen dürfen.






 Mühlstein



Schlossbergbrunnen (2019)

 

Claudia Held-Bez, Wolfgang Forster

 

Die freischaffende Hardenburger Diplom Bildhauerin Claudia Held-Bez hat zusammen mit dem Steinmetzbetrieb Forster das ehemalige Taufbecken im Auftrag des Heimatvereins zu einer Brunnenanlage umgestaltet.

 

Das Taufbecken aus der 2013 profanierte kath. Kirche wurde von dem Hardenburger Steinhauer Oskar Schmidt erschaffen.

 

Am 17. Mai 2019 wurde der Schlossbergbrunnen an der Straßenecke Seilerbahn/ Schlossberg der Öffentlichkeit übergeben.

 

Der Heimatverein Hardenburg hat mit der neu geschaffenen Brunnenanlage einen weiteren Bereich im alten Kern von Hardenburg aufgewertet und attraktiver gestaltet.





Lindenbrunnen